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Akupunktur

Die Akupunktur ist seit Jahrtausenden ein bestimmender Faktor in der chinesischen Medizin. Forscher meinen, dass schon in der Phase der Bildung der chinesischen Kultur ( sog. Hsia- Dynastie, bis 1520 v. Chr. ) die Akupunktur als Heilmethode bekannt war.
Grundlage der Akupunktur ist die Naturphilosophie des Taoismus, nach dem das ganze Universum durch die polaren Kräfte von Yin und Yang beherrscht werden.
Yin ist das Symbol für Leere, Kälte und Dunkelheit.
Yang ist Wärme, Fülle und Helligkeit.
In einem gesunden Organismus befinden sich die Kräfte in gegenseitiger neutralisierender Harmonie, bei Gesundheitsstörungen entsteht eine Dysbalance.
Störungen des Yin und Yang Gleichgewichtes können, sowohl durch innere und psychische, als auch durch äußere (z. B. klimatische) Einflüsse entstehen.

Dabei geht man von der Vorstellung aus, dass die im Körper fließende Energie vom Ort ihrer Entstehung ( Qi = Lebensenergie ) in den "Meridianen " durch den Körper fließt, die bestimmten Organen zugeordnet sind. Über die auf den Meridianen liegenden Punkte wird die Verbindung der Haut mit den dazugehörigen Organen hergestellt. Durch das Nadeln bestimmter Akupunkturpunkte wird dann das durch die Gesundheitsstörung gestörte Gleichgewicht von Yin und Yang wieder hergestellt und daher die Selbstheilung des Organismus stimuliert.
Daher sind auch fast immer mehrere Sitzungen zum endgültigen Schaffen einer stabilen Situation nötig.

Eine europäische Entwicklung ist dagegen die Ohrakupunktur. Als Heilmethode begründet wurde sie durch den französischen Arzt NOGIER, der in den 50-er Jahren in seiner südfranzösischen Heimat herausfand, dass auch am Ohr einige Punkte in direkter Verbindung zu bestimmten Körperregionen stehen. Nach einiger Forschung fand er dann heraus, dass sich der Mensch im Kleinen noch einmal im Ohr abbildet, etwa wie ein Kind kurz vor der Geburt - in Kopflage im Mutterleib.
Diese Abbildung sieht in der Gesamtform dem menschlichen Ohr verblüffend ähnlich.
Als weiteren Schritt entwickelte er die Pulsdiagnostik (sog. RAC-Reflex). Hier werden mit Hilfe eines kleinen Batteriehämmerchens, aktive Punkte am Ohr genau erfasst. Hierzu gehören auch sog. "Störfelder", die sonst nur schwer herausgefunden werden können, aber oft herausragende Funktion in der Krankheitsgeschichte haben können, da die Selbstregulation gestört oder gar aufgehoben wird. Klassisches Beispiel ist die Amalgambelastung, aber auch Allergien, chronische Entzündungsherde ( Zähne! ) oder Narben können Störfelder sein, deren Ausschaltung den Krankheitsverlauf oft verblüffend beschleunigen können.

Hauptindikationen der Akupunktur sind Migräne, Spannungskopfschmerzen, Schmerzen des Rückens und des Bewegungsapparates, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und vegetative Syndrome.

Die Ohrakupunktur wird zusätzlich noch in der Suchttherapie, der Raucherentwöhnung und als Unterstützung zur Gewichtsreduktion eingesetzt.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Akupunktur als anerkannte, wirksame Therapie.

Kostenübernahme

Bei Privatpatienten und Beíhilfeberechtigten wird die aufgeführte Gebührenziffer der gültigen Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet.

Bei Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen erfolgt die vollständige Kostenübernahme von max. 15 Behandlungen im Kalenderjahr bei Schmerzen der Lendenwirbelsäule und den Kniegelenken. Über Einzelheiten informieren wir Sie gerne

Voraussetzung für die Durchführung der Akupunkturbehandlung ist eine qualifizierte Ausbildung mit Diplom gefordert, damit eine Kostenerstattung erfolgt.
Wir verfügen seit Jahren über eine diplomierte Ausbildung und zwar die umfangreichste Ausbildung, die es gibt ( B-Diplom mit 350 Stunden Ausbildung und Prüfungen.)
Den Krankenkassen unseres Einzugsbereiches liegen entsprechende Zeugnisse vor. Von der Ärztekammer Westfalen-Lippe wurde ein entsprechendes Qualifikationszertifikat ausgestellt.